143. DV BSV: 10. März 2017 in Niedergösgen
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142. DV BSV: 04. März 2016 in Wangen
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141. DV BSV: 06. März 2015 in Gretzenbach
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statistik und Versicherung USS.

140. DV BSV: 07. März 2014 in Walterswil
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139. DV BSV: 01. März 2013 in Fulenbach (Organisator, SV Kappel)
   Bericht DV 2013  
   Einladung mit Traktandenliste    Jahresbericht 2012

138. Delegiertenversammlung vom 02. März 2012

Ein einig Volk von Schützen auf der Überholspur
VON WALTER ERNST (TEXT UND BILD)

Erlinsbach; 138. Generalversammlung des Bezirksschützenvereins Olten-Gösgen.

 «Mit der Ablehnung der Waffeninitiative hat das Schweizer Volk ein Zeichen gesetzt und dem Sportschiessen als Breitensport den Rücken gestärkt und den Schützen das Vertrauen ausgesprochen», dies erklärte Bruno Locher, der Präsident des Bezirksschützenvereins BSV Olten-Gösgen, zur Einstimmung auf die 138. Delegiertenversammlung des Verbandes in Erlinsbach SO.
Mit dem Sportgerät bei Fuss zeigte sich das Jahr 2011 auch bei den
Diskussionen um die Zukunft der Armee, die auf die Unterstützung der Schützen zählen kann, «sei es mit der Durchführung von Jungschützenkursen, aber auch mit dem Obligatorischen», brachte es der Präsident auf den Punkt. Locher warnte aber vor dem Ausruhen auf den Lorbeeren.
Höhepunkt im Berichtsjahr war
das 35. Solothurner Kantonalschützenfest im Gäu. «Spannende  Wettkämpfe und die Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen bleiben in nachhaltiger Erinnerung», meinte Bruno Locher und bedauerte einzig, dass nicht alle Vereine des Bezirks – aus welchen Gründen auch immer – am Saisonhöhepunkt teilnahmen.
Der Präsident wies auf die personelle Notsituation im Solothurner
Schiesssportverband SOSV hin. Er appellierte an die positiven Kräfte an der Basis, geeignete Kandidaten zu motivieren und den Kontakt zu den Verantwortlichen des SOSV zu suchen.
Gemeindepräsident Markus von Arx
erinnerte in seinem Grusswort, dass in Erlinsbach rund 30 Vereine ein vielseitiges Freizeitangebot anbieten, darunter erfreulicherweise zwei Schützengesellschaften, die je über eine eigene Infrastruktur verfügen. Das Gemeindeoberhaupt machte keinen Hehl daraus, dass Erlinsbach nach Aarau orientiert ist und dass der Konkurrenzdruck spürbar sei und deshalb die Zusammenarbeit grenzüberschreitend hohe Priorität habe.
Rege Wettkampftätigkeit
:
Hans Hodel erstattete Bericht über das Feldschiessen 2011. Trotz des Teilnehmerrückgangs im Bezirk (25/50 m minus 31 und 300 m minus 40 Schützen und Schützinnen) kommt für eine Mehrheit der Schiessenden die Teilnahme am «grössten Schützenfest der Welt» vor dem Rang.
Bernhard Christen vermittelte Details über das Gruppenschiessen,
Maureen Scussolin konnte vermelden, dass 84 Jungschützen den Kurs besuchten, und René Bättig informierte über die Tätigkeit der Matchschützenvereinigung.
Die von Kassier Michael Bauer präsentierte Rechnung schloss mit einem Jahresgewinn von 3449 Franken
ab, Das Budget sieht Mehreinnahmen von 968 Franken vor und dies bei unverändertem Beitragsmodell.
Blick in die Zukunft
«S'Fäldschiesse verbindet» heisst das diesjährige Motto vom 1. bis 3. Juni. Hans Hodel hofft auf eine Beteiligung auf Vorjahresniveau. Über die Gruppenmeisterschaft informierte Bernhard Christen, und die Nachwuchschefin Maureen Scussolin freut sich auf das Eidg. Jugendschützenfest vom 29. Juni bis 8. Juli im Glarnerland. Bruno Locher hegt – nach neusten Erkenntnissen – die Zuversicht, dass der Alpiq-Cup auch 2012 zur Austragung gelangen wird.
Geehrt wurden im Erzbachtal im
Rahmen des Bezirksgruppenschiessens 300 m die Militärschützen Boningen (Kategorie A), die Schützengesellschaften Wisen und Falkenstein Niedergösgen (Kategorie D) sowie die Militärschützen Boningen (Kategorie Junioren).
Die Grüsse des
SOSV überbrachte Geschäftsleitungsmitglied Jürg Dietschi, der den Teamgeist innerhalb des BSV Olten-Gösgen lobte und der zugleich bekannt gab, dass 143 Solothurner Vereine das 35. SKSF «S Gäu im Schuss» besucht hätten.

Bruno Locher, Präsident des BSV Olten-Gösgen (links), ehrte die erfolgreichen Schützen von Boningen, Niedergösgen und Wisen.


137. Delegiertenversammlung vom 04. März 2011
  Bericht von Walter Ernst, OT

Als Einstimmung auf die Kantonale DV des SOSV vom 19. März in Breitenbach, hielt der Bezirkschützenverein Olten-Gösgen, leicht vom Narrenvirus angesteckt, unter der kompetenten Führung von Bruno Locher im Hotel «Arte» zum 137. Male Rück- und Ausblick. Gastgeber waren übrigens die Stadtschützen Olten mit Präsident Heinz Eng an der Spitze, der in der Eigenschaft als Parlamentspräsident und Eidg. Schiessoffizier seinen  speziellen Auftritt hatte.

Bruno Locher bezeichnete die deutliche Ablehnung der Volksinitiative «Schutz vor Waffengewalt» einerseits als Vertrauensbeweis für unsere Arbeit im Bereich Breitensport, aber auch in der Nachwuchsförderung, andererseits wurde damit auch dokumentiert, wie sehr der Schiesssport in unserer Gesellschaft verankert ist.

Der Präsident erinnerte rückblickend an das glanzvolle Eidgenössische Schützenfest 2010 in der Region Aarau hin, das im Zeichen herausragender Leistungen, aber auch wegen den vielen schönen Begegnungen in nachhaltiger Erinnerung bleiben wird. Erfreut zeigte er sich auch darüber, dass sowohl im SOSV wie im BSV personelle Lücken durch positive Kräfte geschlossen werden konnten, was er als positives Signal bewertete, dass Leute hinter dem sportlichen Schiessen stehen.

Auf den Punkt gebracht: Der Präsident würdigte die gute Zusammenarbeit, den guten Rechnungsabschluss und schliesslich die erfolgreichen Vereinswettkämpfe sowie die Nachwuchskurse. In diesem Zusammenhang wurde den verschiedenen Schützen, Vereinen und Gruppen gratuliert, die an der Feldmeisterschaft, den  Bezirksgruppenschiessen und an der Solothurner Feldmeisterschaft Ehre für den BSV Olten-Gösgen einlegten.

René Bättig erstattete als Präsident der Matchschützen-Vereinigung Olten-Gösgen detailliert Bericht über das Jahr 2010, das durch das Eidgenössische überstrahlt wird. Eine Bereicherung waren aber auch die Freundschaftsschiessen sowie das Absenden des Bezirksmatches.

Die von Michael Bauer präsentierte Rechnung schloss mit Mehreinnahmen von 5090 Franken ab. Bei unveränderten Jahresbeiträgen wird für das laufende Jahr mit einem ausgeglichenen Finanzhaushalt gerechnet.

Die Feldschützen Mahren haben das Sportgerät bei Fuss gestellt und den Austritt beantragt, ohne aber sich aus dem Dorfbild zu verabschieden. Damit zählt der BSVOG noch 35 Vereine.

Scussolin neue Nachwuchschefin
Maureen Scussolin von den Militärschützen Gunzgen wurde als Nachfolgerin von Janine Gugger (neu Aktuarin) als neue Nachwuchsverantwortliche vorgestellt und gewählt. Bestätigt wurde der übrige Vorstand mit Präsident Bruno Locher für eine weitere zweijährige Amtsperiode, wobei Peter Hee (Pistolenchef) auf die nächste DV 2012, organisiert durch die Schützengesellschaft Obererlinsbach, seinen Rücktritt ankündigte.


Die kompetente Führungsmannschaft des BSV Olten-Gösgen
vl.: Bernhard Christen, Bruno Locher (Präsident), die neue Nachwuchsverantwortliche Maureen Scussolin,
Michael Bauer und Hans Hodel.
Es fehlen: Janine Gugger und Peter Hee   (Foto; WE)

Nach dem Eidgenössischen nun das Kantonale: 2011 steht ganz im Zeichen des 35. Solothurner Kantonalschützenfestes «S Gäu im Schuss».

Bruno Locher eröffnete den Delegierten, dass der Alpiq-Cup nicht mehr stattfindet, was er persönlich bedaure, weil dies das Ende einer langen Tradition bedeute.

Siegfried Meier, Vizepräsident des Solothurner Schiesssportverbandes (SOSV) ermunterte die Schützen auch nach dem positiven Abstimmungsergebnis sich nicht zurückzulehnen, sondern weiterhin aktiv zu bleiben und das Schiessen als Breitensport weiterzupflegen und in dem Sinne die Zukunft selber bestimmen zu können. Vieles wird nicht mehr sein, so wie es war — auch beispielsweise im Sport-Toto-Bereich nicht. Es gelte eine neue Basis zu schaffen, davon hängt inskünftig auch der Beitrag an die Bezirkschützenvereine ab. Je mehr Mitglieder, desto mehr finanzielle Mittel fliessen in die Kasse, bringt es Meier auf den Punkt.

Stadtpräsident Ernst Zingg präsentierte Olten als Zentrumsgemeinde mit günstigen Perspektiven und als Befürworter der Gemeindefusion sei ein wegweisendes Zeichen gesetzt worden in Richtung gesundes Wachstum der Pendlerstadt, so das zu diesem Zeitpunkt «entmachtete» Stadtoberhaupt.